Glück auf ...

                           Montankriese:

 

Nach dem 2 Weltkrieg und dem Wiederaufbau scheint die Lage wieder wie zu Vorkriegszeiten zu sein: Zechen betriebe können ihre Kohle wieder absetzen. Hütten/Stahlwerke und Fabriken arbeiten unter Vollproduktion. Doch schon wenige Zeit später bringen die Jahre 1957/58 eine plötzliche Wende in den Aufschwung. Die über Nacht einsetzende Krise im Bergbau ist der Anfang vom Ende in der Nord und West europäischen Montanindustrie. Bald daraufhin werden die ersten(teilweise gerade modernisierten) Großzechen geschlossen. Ab 1973 schlägt sich die Krise schließlich auch im Eisen und Stahlbereich nieder. Nach dem Fall des eisernen Vorhanges und der Deutschen Wiedervereinigung 1990 setzt auch der Strukturwandel in Osteuropa und der ehemaligen DDR ein. Der Niedergang, welcher traditionelle durch die Montanindustrie geprägte Areale für immer veränderte war nicht mehr aufzuhalten.

 

 

Etwa 50 Jahre nachdem dieser Strukturwandel seinen Anfang genommen hatte, fingen wir an in Europa(vor allem Westeuropa) die Reste der einstigen Montanindustrie zu dokumentieren. Wir

sahen Fabriken und Werke die uns verblüfften, Industrieanlagen die in kleinen Teilen noch produzierten, oder eben das was kurz nach unseren Fotos den Sprengmeistern und Baggern für immer zum Opfer viel… Mit einem Glückauf möchten wir Sie auf Euroindustrie.com

willkommen heißen und wünschen viel Freude beim Betrachten von unseren Fotos.